Am nächsten Tag ging es dann direkt mit den Einführungstagen
weiter, an welchen wir von allen Seiten empfangen wurden und unsere Fächer wählen
konnten. Am Freitag fuhren wir dann zusammen mit allen Austauschstudenten zu „Chichén
Itzá“, der größten Maya-Stätte in der Umgebung. Es war beeindruckend für uns zu
sehen was die Maya vor so vielen Jahrhunderten erschaffen konnten. Leider war
es sehr heiß, weswegen wir den anschließenden Besuch einer der vielen Cenoten
Yucatáns umso mehr genossen. Cenoten sind ehemalige mit Süßwasser gefüllte Kalksteinhöhlen,
bei denen die Decke eingestürzt ist. Hier in Mexiko gibt es tausende davon und
wir freuen uns darauf noch weitere zu besuchen!


Uni
Außer uns studieren noch etwa 2000 Mexikaner und ca. 20 weitere „Intercambios“
aus den USA, Frankreich, Spanien, Brasilien und Deutschland an der privaten Universität,
alles ist also um einiges kleiner als in Deggendorf. Auch die Klassen bestehen
nur aus maximal 20 Studenten (in manchen Kursen sind wir sogar nur zu 8!) und
die Vorlesungen erinnern an Schulunterricht, da alles sehr interaktiv gestaltet
ist. Es meldet sich allerdings niemand, sondern alle reden nur wild und laut durcheinander.
Außerdem besteht hier Anwesenheitspflicht (80% erforderlich zum Antreten der Endprüfung), man bekommt Hausaufgaben auf und schreibt außer der finalen Prüfung noch zwei Zwischenprüfungen, die ebenfalls zur Gesamtnote zählen.
Außerdem besteht hier Anwesenheitspflicht (80% erforderlich zum Antreten der Endprüfung), man bekommt Hausaufgaben auf und schreibt außer der finalen Prüfung noch zwei Zwischenprüfungen, die ebenfalls zur Gesamtnote zählen.
Das Verhältnis zu den Professoren ist jedoch viel freundschaftlicher als in Deutschland (wir wurden sogar mit dem typisch mexikanischen Kuss auf die
Wange begrüßt), da die meisten auch recht jung sind. Leider verstehen wir in
den Vorlesungen noch nicht so viel, da alle sehr schnell sprechen und wir viele
fachbezogene Wörter noch nicht kennen.
Die Uni selbst ist sehr schön und liegt nur eine etwa
zehnminütige Busfahrt von uns entfernt. Busfahren ist hier extrem günstig und
kostet nur 7$ pro Fahrt (weniger als 50ct). Allerdings gibt es hier weder Fahrpläne, noch festgelegte Haltestellen für die Busse (man stellt sich an die
Straße und hofft dass der Bus anhält und dann auch noch in die richtige
Richtung fährt), alles ist also ziemlich chaotisch. Wir gehen immer etwa eine
dreiviertel Stunde vor Vorlesungsbeginn los und waren so bisher immer pünktlich,
wobei das mit der Pünktlichkeit hier ja eh nicht so eng gesehen wird. ;)
Die Vorlesungszeiten sind nach Semestern unterteilt, die
unteren Semester haben immer vormittags, die höheren Semester nachmittags
Unterricht. Da wir nur Kurse aus dem siebten Semester belegt haben, haben wir Montag
bis Donnerstag immer zwischen 15:30 & 22:00 Uhr Vorlesung.
Allerdings ist es echt schwer sich passend für die Uni
anzuziehen. Auf dem Hinweg schwitzt man bei über 36 Grad total oder wird durch
den heftigen Regen aufgrund der Regenzeit völlig durchnässt, während man in den
Klassenräumen mega friert da durch Klimaanlagen auf etwa 17 Grad runtergekühlt
wird.
Mit unseren Klassenkameraden verstehen wir uns dafür umso besser, daher gefällt uns der Uni-Alltag bisher sehr gut! :)
Becky & Laura
Mit unseren Klassenkameraden verstehen wir uns dafür umso besser, daher gefällt uns der Uni-Alltag bisher sehr gut! :)
Becky & Laura



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