Tulum
Der „Día de la Independencia“ (Unabhängikeitstag) ist einer der wichtigsten Feiertage in Mexiko und es heißt, dass die größte Party in Playa del Carmen stattfindet. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und brachen somit am 15. September frühmorgens von Mérida auf nach Tulum, der ersten Haltestelle auf unserem Weg. In Tulum gibt es die, neben Chichen Itzta wohl bekannteste Maya Stätte Yucatans. Direkt am Strand gelegen (selbst die Mayas wussten den Wert von einem Strandhaus wohl schon zu schätzen) wirkt die Ruine sehr paradiesisch. Das Gelände erstreckt sich über eine große Fläche mit vielen verschiedenen Tempeln und Pyramiden. Der aber wohl schönste Fleck ist der Tempel des Windes direkt auf einer Klippe über dem Meer, mit Zugang zum Strand. Leider war das Meer aufgrund einer Algenplage nicht sehr schön, aber wir genossen die Aussicht trotzdem.Playa del Carmen
Nachdem wir in der Mittagshitze zahlreiche Bilder geschossen hatten, ging es weiter ins nur etwa eine Stunde entfernte Playa del Carmen (von Mérida direkt nach Playa del Carmen dauert es circa 4 Stunden). Dort angekommen brachten wir unser Gepäck ins Hotel und machten uns dann sofort auf die Suche nach etwas zu essen. Wir stärkten uns in einem kleinen Restaurant mit Nachos, Pizza und Tacos für den Abend, und anschließend ging es direkt an den Strand von Playa del Carmen, wo wir mit unserer Gruppe (die Reise wurde von der Studentenorganisation unseres Vermieters durchgeführt) bei Sonnenschein und Musik begannen für die Nacht vorzuglühen.
Nach Sonnenuntergang begaben wir uns erst gegen 21:00 Uhr wieder zum Hotel, von wo aus wir nach einer kurzen Pause im Pool und einer Dusche ins Nachtleben von Playa del Carmen starteten. Von der Straße aus konnten wir gleich das Feuerwerk beobachten, welches die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag einläutet (der eigentliche Dia de la Independencia ist erst am 16.September, das Feuerwerk fand jedoch aus unerklärlichen Gründen schon eine Stunde vor Mitternacht statt) und von dem lauten Ausruf „Viva México!“ (Es lebe Mexiko!) gekrönt wird. Danach folgten wir den Menschenmassen (es war unglaublich viel los) noch in einen Club direkt am Strand und feierten mit den Mexikanern bis tief in die Nacht.
Am nächsten Tag, dem 16. September (der Unabhängigkeitstag), fuhren diejenigen die in der Lage waren vormittags aufzustehen nach Akumal, ein Strand an welchem man beim Schnorcheln viele Schildkröten sehen kann. Dort genossen wir den Nachmittag unter Palmen und erholten uns von der vergangen Nacht. Wieder im Hotel angekommen, trafen wir die Entscheidung den Abend nur gemütlich in unserem Hotel am Pool zu verbringen.
Aufgrund der vielen Touristen ist Playa del Carmen sehr amerikanisch geprägt und es gibt viele bekannte Läden wie Victorias Secret oder Forever 21. Das wollten wir natürlich auch ausnutzen und verbrachten den Vormittag unseres letzten Tages damit durch die verschiedenen Geschäfte zu bummeln. Die Hauptstraße erinnert mit endlos aneinandergereihten Hotels, Shops, Restaurants, Bars, Clubs und nervigen Promotern an Partyhochburgen wie den Ballermann oder Lloret de Mar.
Gegen 16:00 Uhr brach der Rest unserer Gruppe wieder nach Mérida auf, während wir und unsere Mitbewohnerin Lara (sie hatte am 16.September Geburtstag, daher an dieser Stelle nochmal alles Liebe & Gute von uns!) uns mit der Fähre auf den Weg nach Cozumel (die größte Insel Mexikos liegt nur eine halbe Stunde vom Festland entfernt) machten.
Was wir in Cozumel erlebt haben, könnt ihr im neuesten Eintrag lesen!
Becky & Laura
P.s Was bei einer Reise nach Playa del Carmen zu beachten ist, ist das es weniger sicher ist als beispielsweise Mérida, da die Stadt in einer sehr armen Region liegt. Ein Freund von uns wurde auf dem Nachhauseweg von Prostituierten bedrängt, welche ihm dann das Handy stahlen, einer anderen Freundin wurde am Strand die Tasche gestohlen. Also falls es euch mal hierher verschlägt ist aufpassen angesagt!





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